Neuigkeiten aus dem Unternehmen

cylib als Strategisches Projekt unter dem EU Critical Raw Materials Act ausgewählt

Geh zurück

cylib als Strategisches Projekt unter dem EU Critical Raw Materials Act ausgewählt

  • Die Europäische Kommission wählt das Batterierecyclingprojekt von cylib als Strategisches Projekt im Rahmen des Critical Raw Materials Act (CRMA)
  • In Dormagen baut cylib eine Anlage für bis zu 140.000 E-Auto-Batterien pro Jahr
  • Die Standorte Aachen und Wernberg-Köblitz liefern Forschung und Entwicklung sowie die Vorbehandlung der Batterien für Dormagen

Aachen, 14. Oktober 2026 – Die Europäische Kommission hat das Batterierecyclingprojekt von cylib als Strategisches Projekt im Rahmen des Critical Raw Materials Act (CRMA) ausgewählt. Die Einstufung würdigt den Beitrag des Projekts zur europäischen Versorgung mit kritischen Rohstoffen und bezieht sich auf die hydrometallurgische Anlage von cylib in Dormagen. Sie befindet sich im Bau und soll künftig bis zu 140.000 Batterien von Elektrofahrzeugen pro Jahr verarbeiten. Das Projekt ist Teil des integrierten cylib-Netzwerks in Deutschland: Forschung und Entwicklung am Hauptsitz in Aachen, hydrometallurgische Verarbeitung in Dormagen und mechanische Aufbereitung in Wernberg-Köblitz.

Die Kommission wählt Strategische Projekte danach aus, wie stark sie die europäische Versorgung mit strategischen Rohstoffen stärken und die Abhängigkeit von einzelnen Drittstaaten verringern können. Mit dem Aufbau von Batterierecycling im industriellen Maßstab trägt cylib dazu bei, ein zentrales CRMA-Ziel für 2030 zu erreichen: Mindestens 25 % des jährlichen EU-Verbrauchs an strategischen Rohstoffen sollen durch Recycling gedeckt werden.

„Die Entscheidung der Kommission trifft den Kern dessen, was Europa jetzt braucht: industrielle Kapazitäten, um Batteriematerialien zurückzugewinnen und in der europäischen Wirtschaft zu halten”, sagt Dr. Lilian Schwich, Co-CEO und Mitgründerin von cylib. „Wir sind stolz, dazu beizutragen. Mit dem ersten Einsatz einer Batterie endet ihr Wert in Europa noch lange nicht.”

„Eine sichere Rohstoffversorgung ist eine zentrale Voraussetzung für die wirtschaftliche Stärke und Wettbewerbsfähigkeit Europas”, sagt Stefan Rouenhoff, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).  Deshalb müssen wir unsere eigenen Kapazitäten zur Rückgewinnung wichtiger Rohstoffe konsequent ausbauen. Dass die Europäische Kommission das Recycling-Vorhaben von cylib als strategisches Projekt anerkennt, ist ein wichtiges Signal für den Industriestandort Deutschland und die Widerstandsfähigkeit unserer europäischen Wertschöpfungsketten. Ich gratuliere cylib zu diesem bedeutenden Erfolg.“

Was die Einstufung als Strategisches Projekt bedeutet

Die Einstufung würdigt die strategische Bedeutung von cylib für Europas Bestreben, die Rohstoffversorgung widerstandsfähiger und zirkulärer zu gestalten. Mit dem Aufbau von Batterierecycling im industriellen Maßstab in Deutschland kann cylib die heimische Versorgung mit Batteriematerialien stärken, die Abhängigkeit von stark konzentrierten externen Lieferketten verringern und wertvolle Ressourcen in der europäischen Wirtschaft halten.

Für cylib unterstreicht die Einstufung die Rolle des Unternehmens als tragende Säule der künftigen Batterieinfrastruktur Europas. Mit der mechanischen Aufbereitung in Bayern, der Forschung und Entwicklung in Aachen und der im Bau befindlichen Anlage in Dormagen entsteht bei cylib ein integriertes Recyclingnetzwerk. Es soll zurückgewonnene Materialien wieder in die industrielle Nutzung in Europa führen.

„Unsere Partner brauchen einen verlässlichen europäischen Weg von der gebrauchten Batterie zum zurückgewonnenen Rohstoff”, sagt Dr. Gideon Schwich, Co-CEO und Mitgründer von cylib. „Indem Europa diesen Weg als strategisch wichtig anerkennt, gibt es unseren Partnern die Sicherheit, darauf aufzubauen.”

Über cylib

cylib ist ein ganzheitliches, nachhaltiges Batterierecyclingunternehmen, das 2022 von Dr. Lilian Schwich, Paul Sabarny und Dr. Gideon Schwich in Aachen gegründet wurde. Das Unternehmen ging aus der Forschung an der RWTH Aachen hervor, mit dem Ziel, hochwertige Materialien für nachhaltige Batterien und widerstandsfähige europäische Wertschöpfungsketten herzustellen. cylib betreibt ein integriertes Netzwerk in Deutschland: Forschung und Entwicklung am Hauptsitz in Aachen, hydrometallurgische Verarbeitung in Dormagen (im Bau) und mechanische Aufbereitung in Bayern.

Die wasserbasierte OLiC-Technologie (Optimized Lithium and Graphite Recovery) gewinnt Rohstoffe effizient aus Batteriepacks, Schwarzmasse oder Produktionsausschuss zurück. Sie erreicht Rückgewinnungsraten von über 90 % für Lithium, Graphit, Nickel, Kobalt und Mangan, bei einem um 80 % geringeren CO₂-Fußabdruck als die Primärgewinnung. So wird echte Kreislaufwirtschaft für Materialien möglich.

Bildunterschrift: Im Laufe des Jahres besuchte Stefan Rouenhoff, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), cylib und wurde von Dr. Gideon Schwich, Co-CEO und Mitgründer von cylib, empfangen. Foto: cylib

Neuigkeiten & Einblicke.

Möchtest du investor von cylib werden?

Bitte nutze das untenstehende Formular, um weitere Informationen anzufordern und mit uns in Kontakt zu treten. Wir freuen uns, von dir zu hören!

Dropdown
Kontakt
Thank you! Your submission has been received!
Oops! Something went wrong while submitting the form.